Gedenken an Wegbereiter der Kinderbildungsarbeit
Innsbruck – Im Gedenken an den 80. Todestag von Johann Orszag, eines großen Idealisten und Humanisten, der einer Verhaftung durch die Nation...
Innsbruck –Im Gedenken an den 80. Todestag von Johann Orszag, eines großen Idealisten und Humanisten, der einer Verhaftung durch die Nationalsozialisten nur durch den selbst gewählten Tod entging, wurde kürzlich eine Gedenktafel enthüllt. Die Kinderfreunde Tirol, Vertreter des Bundes sozialdemokratischer Freiheitskämpfer und Bildungsstadträtin Elisabeth Mayr (SPÖ) hielten dabei vor dem ehemaligen Johann-Orszag-Kinderheim in Innsbruck eine kleine Gedenkfeier ab.
„Orszag war ein großer Visionär, dem bewusst war, dass sozialistische Bildungsarbeit mit Kinderbetreuungsangeboten und einer geeigneten Infrastruktur beginnt. Das Leopoldheim, das sich am heutigen Standort des Cineplexx befand, wurde 1920 auf sein Betreiben hin eröffnet und wurde ihm zu Ehren in den Sechzigerjahren in „Johann-Orszag-Heim“ umbenannt, erläutert Helmut Muigg, Vorsitzender der Tiroler Freiheitskämpfer. Simon Grießenböck, Landesvorsitzender der Kinderfreunde, erinnerte an die Unterstützung beim Erwerb des Grundstücks auf der Hungerburg, auf dem die Kinderfreunde noch heute unter anderem Zeltlager organisieren und Ferienbetreuung anbieten. SP-StR. Elisabeth Mayr sagte: „Johann Orszag war für den Kinderbildungsbereich ein wichtiger Wegbereiter, dessen Andenken es zu wahren gilt.“ Seine Spuren seien bis heute sichtbar. (TT)
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