Elektrische Welle traf am Piller ein

Fließ, Piller – Die E-Mobilitätsbewegung WAVE Österreich rollt seit vergangenem Freitag auf den Straßen der Alpenrepublik. Vom Allgäu aus ge...

Die 68 internationalen Teams der WAVE Österreich kehrten am Samstag am Piller Sattel zum Aufladen und Rasten ein.
© Lucas

Fließ, Piller –Die E-Mobilitätsbewegung WAVE Österreich rollt seit vergangenem Freitag auf den Straßen der Alpenrepublik. Vom Allgäu aus geht es über rund 1400 Kilometer und 14.000 Höhenmeter über die Alpen nach Graz und Wien, bis die Tour in Werfenweng (Salzburg) ihr Ende findet. Insgesamt sind 68 Teams mit unterschiedlichen Fahrzeugen bei der Aktion dabei. „Motorräder über Selbstbauten bis hin zu Kleinbussen bewegen sich im Konvoi“, verrät ein Lenker aus dem Organisationsteam. Das größte E-Auto im Bewerb ist ein umgebauter Volkswagen T6. Die Anzahl der Eigenbauten sei mittlerweile viel geringer als vor einigen Jahren. Grund dafür sei die wachsende Auswahl an Elektroautos am Markt. Hybrid-Fahrzeuge fehlen, die WAVE basiere rein auf Strom und Batterie.

Etwa 40 österreichische Orte dienen während der achttägigen Tour als Ladestopp. Vergangenen Samstag pausierten die Teams aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, den USA, Slowenien und Tschechien beim Naturparkhaus Kaunergrat, dem höchstgelegenen Punkt ihrer Tournee, auf über 1500 Metern Seehöhe.

Nach der WAVE Switzerland mit 86 Fahrzeugen im Juni und der WAVE Österreich sind nächstes Jahr Routen in Deutschland, der Schweiz und Italien geplant. (sni)

Javier Lindenmüller aus München geht bei der WAVE mit seiner zu hundert Prozent in Österreich hergestellten Johammer an den Start.
© Schrott

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