112.600 Tiroler gefährdet: Armut und ihre Folgen greifen um sich

Knapp jede siebte Person in Tirol ist von Armut bedroht. Im Schnitt steht ihnen nur ein Haushaltseinkommen von 10.728 Euro im Jahr zur Verfügung. Knapp 15 Prozent können sich sogar Mindeststandards nicht leisten.

(Symbolbild)
© iStockphoto

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck – Im Durchschnitt der Jahre 2014 bis 2016 lag das mittlere Haushaltseinkommen in Tirol bei 22.128 Euro im Jahr. Personen, die in einem Haushalt leben, in welchem weniger als 60 Prozent des medianen Haushaltseinkommens eines Landes zur Verfügung stehen, gelten internationalen Standards zufolge als armutsgefährdet. In Österreich liegt diese Schwelle demzufolge bei 14.035 Euro. Diese Einkommensschwelle kann knapp jede siebte in Tirol wohnhafte Person nicht überspringen. 15 Prozent oder 112.588 Personen sind demnach von Armut bedroht. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt die Studie „Armut und soziale Eingliederung in Tirol“, die der stellvertretende Leiter der Landesstatistik, Mario Stadler, erstellt hat.

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