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Weltmeister Schubert sicherte sich auch Kombinations-Weltcup

Neben Schubert hatte auch Jessica Pilz in Xiamen Grund zum Jubeln. Die Niederösterreicherin feierte ihren zweiten Weltcupsieg im Vorstieg.

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Jessica Pilz kletterte zu ihrem zweiten Weltcupsieg.
© IFSC/Eddie Fowke

Xiamen – Das Weltcup-Finale der Sportkletterer hat am Sonntag in der chinesischen Küstenstadt Xiamen drei österreichische Triumphe gebracht. Weltmeisterin Jessica Pilz aus Niederösterreich feierte im Vorstieg (Lead) ihren zweiten Weltcup-Sieg, während ihr Tiroler Teamkollege Jakob Schubert nach dem Gesamtweltcup im Vorstieg auch noch den in der olympischen Kombination gewann.

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Dabei hatte der 27-jährige Doppel-Weltmeister als 16. erstmals seit über vier Jahren kein Weltcup-Top-Ten-Ergebnis im Lead erreicht. In der Vorstieg-Nationenwertung sicherte sich Österreich mit 1.528 Punkten Platz eins vor Japan (1.468) und Slowenien (1.428).

Final-Serie riss, Frust hielt sich in Grenzen

„Ich weiß zwar nicht genau, was heute los war, aber irgendwann musste die Serie an Weltcup-Finaleinzügen im Vorstieg ja enden“, lautete der Kommentar von Schubert. „Mein Frust hält sich ehrlich gesagt sehr in Grenzen. Über vier Jahre hinweg bei jeder Weltcupteilnahme im Finale zu stehen ist ja auch ein Rekord, auf den ich stolz sein kann und der noch eine Weile halten wird. Überhaupt war die Saison 2018 der absolute Wahnsinn. Ich hab‘ alles, ja sogar mehr erreicht, als ich mir vorgenommen habe. 2018 war die perfekte Saison und wird mir ewig in Erinnerung bleiben.“

Seine Teamkollegen Max Rudigier und Georg Parma landeten in Xiamen auf den Rängen 14 bzw. 17. Der Tagessieg ging an den Slowenen Domen Skofic.

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Bei den Damen war Pilz als einzige Teilnehmerin im Halbfinale bis zum Top geklettert und wiederholte diese Leistung auch in der Entscheidung. „Ich habe den letzten Bewerb und speziell die Finalroute hier einfach nur genossen. Dass ich die Saison mit einem Sieg und einem Top beenden kann ist sehr speziell“, betonte die 21-Jährige.

Ihrer Teamkollegin Christine Schranz blieb als Neunter der Finaleinzug nur hauchdünn verwehrt. Hannah Schubert, die jüngere Schwester von Jakob, belegte den elften Platz, Julia Fiser und Katharina Posch schafften auf den Rängen 13 und 21 ebenfalls den Halbfinal-Einzug. Im Speed-Bewerb landeten Jakob Schubert und Pilz auf den Plätzen 26 und 29. (APA)


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