Neue Förderung für Schwazer Gastwirte und ihre E-Biker
Schwaz – Die Schwazer sind stolz auf ihre neue Mountainbike-Strecke hinauf zum Hecherhaus auf 1887 Metern Seehöhe. Um die Region noch attrak...
Schwaz –Die Schwazer sind stolz auf ihre neue Mountainbike-Strecke hinauf zum Hecherhaus auf 1887 Metern Seehöhe. Um die Region noch attraktiver für E-Biker zu machen, hat der Schwazer Gemeinderat nun eine ganz spezielle Förderung beschlossen. Es geht nicht, wie so oft, um einen Zuschuss für jene, die ein Elektrofahrrad kaufen, sondern für jene, die die Biker ihren Akku aufladen lassen.
„Die ursprüngliche Idee, relativ teure Ladestationen aufzustellen, wurde verworfen“, erklärte Gemeinderat und Umweltreferent Hermann Weratschnig (Grüne) bei der jüngsten Gemeinderatssitzung. Es gebe nämlich eine deutlich günstigere Variante. „Und zwar, indem wir den Gästen bei Bedarf das passende Ladekabel zur Verfügung stellen“, sagte er.
Der Gast solle beim Einkehrschwung seinen E-Bike-Akku hinter der Theke diebstahlgeschützt aufladen können. Da nicht jedes Kabel zu jedem Rad passt, wurden zusammen mit Händlern aus der Umgebung die derzeit verbreitesten Anschlüsse eruiert. „Daraus wurde ein Komplettpaket aus fünf Ladegeräten und einem Adapterkabel geschnürt“, sagte Weratschnig. Gastronomen können nun dieses Pakt bei den heimischen Händlern um 800 Euro kaufen.
Für die ersten fünf beschloss der Gemeinderat eine Förderung von 75 Prozent – sprich maximal 600 Euro pro Betrieb. Weitere Ansucher werden mit bis zu 400 Euro gefördert. Wie viele insgesamt unterstützt werden und woher man die Mittel dafür nehmen wolle, fragten sich einige Mandatare. „Wir gehen davon aus, dass etwa zehn Anfragen kommen werden. Mehr nicht“, meint Weratschnig. Das Geld kommt aus der Energieförderung. (emf)
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