Mutmaßlicher Briefbomben-Attentäter kommt nicht gegen Kaution frei

Ein Richter lehnte am Dienstag bei einem ersten kurzen Auftritt von Cesar Sayoc vor Gericht in New York eine Freilassung gegen Kaution ab.

Cesar Sayoc soll eine Serie von Briefbomben an Kritiker von US-Präsident Donald Trump geschickt haben.
© BROWARD COUNTY SHERIIF'S OFFICE

Albany – Der Mann, der mutmaßlich eine Serie von Briefbomben an Kritiker von US-Präsident Donald Trump in den USA geschickt hat, muss bis zu seinem Prozess im Gefängnis bleiben. Ein Richter lehnte am Dienstag bei einem ersten kurzen Auftritt von Cesar Sayoc vor Gericht in New York eine Freilassung gegen Kaution ab.

Der 56-Jährige sei eine Gefahr für die Öffentlichkeit und es bestehe Fluchtgefahr, hatte die Staatsanwaltschaft argumentiert. Die Verteidigung hatte das nicht angefochten.

Sayoc muss sich in fünf Anklagepunkten verantworten, unter anderem wegen dem Verschicken von Sprengsätzen und der Bedrohung früherer Präsidenten. Bei einer Verurteilung droht ihm eine lange Haftstrafe. Der 56-Jährige war Ende Oktober in Florida festgenommen worden, nachdem mehr als zehn Briefbomben gefunden worden waren. Sie waren unter anderem an den früheren Präsidenten Barack Obama und an die frühere Außenministerin Hillary Clinton adressiert. Die Päckchen konnten allesamt abgefangen werden, verletzt wurde niemand. (APA/dpa)

TT-ePaper gratis testen und eines von drei E-Bikes gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt mitmachen
TT ePaper

Schlagworte