EU will gegen illegalen Handel mit Kulturgütern vorgehen

Brüssel (APA) - Die EU-Staaten haben am Mittwoch die Position des Rates für ein schärferes Vorgehen gegen den illegalen Handel mit Kulturgüt...

Brüssel (APA) - Die EU-Staaten haben am Mittwoch die Position des Rates für ein schärferes Vorgehen gegen den illegalen Handel mit Kulturgütern beschlossen. Dadurch solle der Export archäologischer Objekte aus Kriegsgebieten unmöglich gemacht und gleichzeitig auch die Finanzierung terroristischer Zwecke durch den Handel mit solchen Gütern verhindert werden, so der Rat in einer Aussendung.

Betroffen von der Regulierung seien Kulturgüter, die außerhalb der EU geschaffen oder entdeckt wurden, älter als 250 Jahre alte sind und einen Wert von mindestens 10.000 Euro haben. Besonders gefährdete archäologische Objekte bräuchten für den Import nach Europa eine spezielle Genehmigung eines EU-Landes, so der Rat. Nun würden die Verhandlungen mit dem Europaparlament beginnen, mit dem Ziel rasch eine Einigung zu erzielen.

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