Porzellan-Manufaktur Meissen mit deutlich weniger Verlust

Meißen (APA/dpa) - Sachsens „Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen“ hat im Vorjahr erneut Verluste in Millionenhöhe verbucht. Das Geschäft...

Meißen (APA/dpa) - Sachsens „Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen“ hat im Vorjahr erneut Verluste in Millionenhöhe verbucht. Das Geschäftsjahr 2017 habe man mit einem Fehlbetrag von 5,2 Mio. Euro bei einem Umsatz von knapp 36,5 Mio. Euro abgeschlossen, teilte das Unternehmen am Mittwoch auf Anfrage mit.

Zuvor hatten die „Dresdner Neuesten Nachrichten“ und „Bild“ berichtet. Allerdings fielen die Verluste damit deutlich geringer aus als im Jahr zuvor. 2016 hatte die Manufaktur noch ein Minus von 17,4 Mio. Euro verbucht.

Nach dem gescheiterten Umbau zum Luxuskonzern unter ihrem früheren Geschäftsführer Christian Kurtzke hat die Manufaktur umgesteuert und will sich wieder auf ihre Kernkompetenz Porzellan konzentrieren. Das Ziel: Bis 2021 wieder schwarze Zahlen schreiben. Dafür sollen unter anderem das Unternehmen internationaler aufgestellt, die Fertigung effizienter und die Produkte innovativer werden, erklärte eine Sprecherin. „Gleichzeitig gilt es, die einzigartigen kunsthandwerklichen Kompetenzen langfristig zu sichern.“

Bis 2022 sollen rund 28 Millionen Euro vor allem in die Produktion und Gebäude investiert werden. Der Freistaat Sachsen ist alleiniger Gesellschafter der gut 300 Jahre alten Porzellan-Manufaktur.

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