Erstes Treffen neuer europäischer Militärkooperation in Paris

Paris (APA/dpa) - Beim ersten Zusammentreffen von Vertretern der neuen europäischen Militärkooperation in Paris hat die französische Verteid...

Paris (APA/dpa) - Beim ersten Zusammentreffen von Vertretern der neuen europäischen Militärkooperation in Paris hat die französische Verteidigungsministerin Florence Parly die Bedeutung einer gemeinsamen Sicherheitsstrategie betont. Die Liste der Bedrohungen in Europa sei lang, sagte Parly in ihrer Begrüßungsrede.

Das Bündnis sei eine zusätzliche Lösung zur Verteidigung und müsse für die Partner einen flexiblen Rahmen bieten.

Frankreich, Deutschland und eine Reihe anderer EU-Staaten hatten sich im Juni auf die Interventionsinitiative verständigt. Sie soll über eine deutlich engere Zusammenarbeit der Generalstäbe eine schnellere militärische Reaktion in Krisenlagen ermöglichen. Eine Interventionstruppe ist damit aber zunächst nicht verbunden.

„Wir sind zehn“, sagte Parly. Den bisher neun Partnern Deutschland, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Dänemark, Spanien, Portugal, Estland und Großbritannien hat sich auch Finnland angeschlossen. Ziel des Treffens war es, eine Art Zeitplan mit politischen Prioritäten festzulegen. Die Interventionsinitiative hatte im vergangenen September Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vorgeschlagen.

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