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“Ride to Höll“: 80 Euro Strafe für Innsbrucker wegen Kickl-Plakat

Weil zwei Innsbrucker Innenminister Kickl zu einem „Ritt in die Höll’“ aufforderten, wurden Strafverfahren eingeleitet.

Am Eingang zur „Höttinger Höll“ hielten zwei Männer ein Plakat mit dem Schriftzug „Kickl ride to Höll“ hoch.
© privat

Von Thomas Hörmann

Innsbruck –„Kickl ride to Höll“: Das stand auf dem Plakat, mit dem zwei Innsbrucker bei der Rad-WM für mediale, aber auch polizeiliche Aufmerksamkeit sorgten. Zwei Anzeigen waren die Folgen. Einer der beiden Plakat-„Sünder“ erhielt jetzt die Quittung vom Innsbrucker Strafamt (Landespolizeidirektion) – eine Strafverfügung über 80 Euro. Und zwar „wegen Anstandsverletzung“, sagt Strafamtsleiter Florian Greil: „Der Mann hat allerdings bereits Einspruch erhoben.“ Damit sei die Strafverfügung nicht rechtskräftig: „Jetzt wurde ein ordentliches Verwaltungsstrafverfahren eingeleitet.“ Sein „Komplize“ erhielt zwar noch keine Strafverfügung, wurde aber vom Strafamt zur Rechtfertigung aufgefordert: „Auch beim Zweiten ist ein Verwaltungsstrafverfahren in Bearbeitung“, erläutert Greil.


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