Asyl: Jugendorganisationen fordern Waldhäusl-Rücktritt

Drasenhofen/St. Pölten (APA) - Als „nicht tragbar“ haben Jugendorganisationen am Montag die Vorgangsweise von Landesrat Gottfried Waldhäusl ...

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Drasenhofen/St. Pölten (APA) - Als „nicht tragbar“ haben Jugendorganisationen am Montag die Vorgangsweise von Landesrat Gottfried Waldhäusl in der Causa Asyl-Unterkunft Drasenhofen bezeichnet. Die Sozialistische Jugend, die Aktion kritischer Schüler_innen, die Junge Generation und die Junge Linke forderten den Rücktritt des FPÖ-Politikers. Zudem riefen sie zu einer Kundgebung am Dienstag (10.00 Uhr) vor dem NÖ Landhaus auf.

Für Melanie Zvonik, Landesvorsitzende der Sozialistischen Jugend Niederösterreich, hat die FPÖ „durch die widerwärtige Politik“ im Bundesland „eine Grenze überschritten und ein neues Level an Grausamkeit erreicht“. „Ein Landesrat, der offenbar nichts von rechtsstaatlichen Prinzipien hält“, sei falsch am Platz, hakte Michael Kögl von der Jungen Generation in der SPÖ NÖ ein.

Das Quartier in Drasenhofen haben den Rahmen des Akzeptierbaren gesprengt, sagte Sanea Hertlein, Landesvorsitzende der Aktion kritischer Schüler_innen Niederösterreich. Die FPÖ versuche „mit ihren menschenverachteten Skandalen davon abzulenken, dass sie Politik nur für Reiche macht“, fügte Stefan Glaser, Sprecher der Jungen Linken, hinzu.

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