„Gelbwesten“-Krawalle in Paris: Triumphbogen bleibt geschlossen

Bis zu einer Million Euro Schaden an Frankreichs Wahrzeichen: Die Demonstranten richteten am Samstag massive Zerstörungen am Ende des Champs-Elysees an.

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Krawalle in Paris: Am Samstag Am Samstag war es zu schweren Ausschreitungen bei Protesten der Bewegung der "Gelben Westen" gekommen.
© AFP

Paris – Nach den schwersten Krawallen seit Jahren in Frankreich bleibt der stark beschädigte Triumphbogen in Paris zunächst geschlossen. Am Samstag hatten sich Randalierer im Zuge der „Gelbwesten“-Proteste Zutritt zu dem nationalen Wahrzeichen am Ende der Prachtstraße Champs-Elysees verschafft und massive Zerstörungen angerichtet.

Derzeit versuche man, den Schaden zu ermessen und zu entscheiden, welche Arbeiten durchgeführt werden müssen, sagte eine Sprecherin der französischen Behörde für Nationaldenkmäler am Montag. Es seien Schäden in Höhe von bis zu einer Million Euro entstanden, sagte der Leiter der Denkmal-Behörde, Philippe Belaval, der Zeitung Le Figaro. „Es gab eine methodische Plünderung der Ausstellungsräume.“ Vitrinen und Scheiben seien zerschlagen, eine Marmorbüste von Napoleon sei geköpft worden, die Computersysteme seien vorerst außer Betrieb.

Graffiti auf dem Triuphbogen.
© imago stock&people

Die Polizei habe DNA-Proben genommen, um den Tätern auf die Spur zu kommen. Der Triumphbogen bleibe mehrere Tage lang für Zuschauer geschlossen.

Am Samstag war es in Paris erneut zu schweren Ausschreitungen bei Protesten der Bewegung der „Gelben Westen“ gekommen. Es war das dritte Wochenende in Folge, dass die Gruppe im ganzen Land demonstrierte. Ihre Wut richtet sich gegen die Reformpolitik der französischen Regierung und den Präsidenten, dessen Politik sie als abgehoben bezeichnet. (APA/dpa)

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