Wiener Rentenmarkt am Nachmittag behauptet

Wien (APA) - Der Wiener Rentenmarkt hat sich am Montag im Späthandel kaum verändert zur Vorwoche gezeigt. Die wichtigsten Benchmark-Staatsan...

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Wien (APA) - Der Wiener Rentenmarkt hat sich am Montag im Späthandel kaum verändert zur Vorwoche gezeigt. Die wichtigsten Benchmark-Staatsanleihen waren minimal schwächer in die Woche gestartet und konnten sich im Tagesverlauf wieder stabilisieren. Auch deutsche Anleihen konnten nach anfänglichen Abgaben wieder an die Niveaus der Vorwoche aufschließen.

Am Vormittag hatte noch eine vorläufige Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China für mehr Risikofreude bei Anlegern gesorgt und damit die als sichere Anlagen geltenden Anleihen geschwächt. Während des G20-Gipfels im argentinischen Buenos Aires hatte US-Präsident Donald Trump versprochen, vorerst keine neuen Zölle auf chinesische Einfuhren zu verhängen. Im Gegenzug sicherte China zu, seine Importe aus den USA zu erhöhen, um das Handelsungleichgewicht zu verringern.

Ein größerer Kursrückgang bei deutschen Staatsanleihen scheint in Anbetracht der zahlreichen Krisenherde derzeit aber unwahrscheinlich, schreiben die Analysten der Helaba. Der „Brexit“ sowie der Budget-Streit zwischen Italien und der EU-Kommission bergen weiter Risikopotenzial und sollten damit Anleihen unterstützen.

Gegen 17:00 Uhr notierte die Leitemission am europäischen Rentenmarkt, der deutsche Bund-Future mit Dezember-Termin, mit 161,53 um fünf Basispunkte über dem Schluss-Stand vom Vortag (161,48). Die Rendite der 30-jährigen heimischen Bundesanleihe lag am Nachmittag bei 1,40 (zuletzt: 1,41) Prozent, die der zehnjährigen Benchmark-Anleihe bei 0,55 (0,55) Prozent, jene der fünfjährigen bei -0,12 (-0,12) Prozent und die Rendite der zweijährigen Emission betrug -0,55 (-0,56) Prozent.


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