CEU - Rund 700 Studierende im Studienjahr 2019/20 in Wien erwartet

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~ --------------------------------------------------------------------- KORREKTUR-HINWEIS In APA479 vom 03.12.2018 muss es im Titel und im zweiten Satz des ersten Absatzes richtig heißen: „...Studienjahr 2019/20“ (nicht: 2018/19) --------------------------------------------------------------------- ~ Wien/Budapest (APA) - Die Übersiedlung der Budapester Central European University (CEU) bzw. ihrer US-akkreditierten Studiengänge nach Wien ist fix. Die CEU rechnet damit, dass bereits im kommenden Studienjahr 2019/20 rund 700 Studierende in der Bundeshauptstadt inskribiert sein werden. Wo die Uni bis zur Adaptierung des Otto-Wagner-Areals zwischenzeitlich untergebracht wird, soll in den nächsten Tagen geklärt sein.

Laut derzeitigem Stand müssen ab 2019 alle neuen Studierenden, die ein US-Diplom erreichen wollen, in Wien immatrikuliert werden, jene in laufenden Programmen dürfen ihr Studium noch abschließen. Die meisten Studiengänge dauern zwei Jahre, bei etwa 1.400 Studierenden aus rund 160 Ländern gibt es also jährlich grob gerechnet 700 Absolventen und 700 Anfänger, wie der stellvertretende Rektor Liviu Matei am Montagabend vor Journalisten in Wien erklärte. Matei und Leon Botstein, Vorsitzender des Board of Trustees der CEU, waren zuvor mit Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) zu einem ersten Treffen nach der heutigen Bekanntgabe der Übersiedlung der Universität von Budapest nach Wien zusammengekommen.

Ab 2023/24 wird die CEU auf einem Teil des Geländes untergebracht sein, auf dem sich jetzt noch das Otto-Wagner-Spital befindet. 17 Pavillons - östlich der Mittelachse, wo sich das Theater und die Kirche befinden - sollen an die Uni nach entsprechendem Umbau vermietet werden, erläuterte Ludwig. Angedacht ist ein Campusmodell, auf dem auch Wohneinheiten und Kulturangebot untergebracht werden sollen. Und den Wienern wird das Areal weiterhin öffentlich zugänglich sein, versprach der Stadtchef.

Über die nötigen Geldaufwendungen ist noch nichts bekannt. Geplant ist jedenfalls, dass die Stadt die nötigen Umbauten finanziert und sich die Ausgaben über Mietzahlungen der Uni zurückholen will. Koordiniert wird das Projekt federführend von der Wiener Wirtschaftsagentur.

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Wegen des noch laufenden Krankenhausbetriebs bzw. der größer dimensionierten Adaptionen braucht es eine schnelle Zwischenlösung ab Herbst 2019, wenn der Studienbetrieb in Wien beginnt. Diese sei so gut wie fixiert, berichteten die Herren. Mehr wurde aber noch nichts verraten, da der Vertrag noch nicht unterschrieben sei. In „sieben bis zehn Tagen“ soll es laut Matei aber so weit sein.

Botstein sagte, die CEU strebe neben der bestehenden Akkreditierung in den USA eine solche auch in Österreich an. Sie wäre zwar grundsätzlich für den Betrieb nicht nötig, ermögliche aber beispielsweise, EU-Gelder zu lukrieren.

Gemäß den Angaben der CEU-Vertreter wird ein Großteil der Studierenden übrigens durch die Privatuniversität selbst unterstützt - mittels vollständiger oder teilweiser Vergütung der Studiengebühren. Nur ein geringer Teil zahle die volle Summe.


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