Perus Ex-Präsident Garcia verlässt Botschaft von Uruguay

Lima (APA/AFP) - Der ehemalige peruanische Präsident Alan Garcia hat die Botschaft von Uruguay in Lima verlassen. Sein Antrag auf Asyl sei a...

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Lima (APA/AFP) - Der ehemalige peruanische Präsident Alan Garcia hat die Botschaft von Uruguay in Lima verlassen. Sein Antrag auf Asyl sei abgelehnt worden, teilte Uruguays Präsident Tabare Vazquez am Montag in Montevideo mit. Der unter Korruptionsverdacht stehende Garcia ließ anschließend mitteilen, er werde sich in seinem Haus aufhalten und den Ermittlern zur Verfügung stehen.

Peru hatte aufgrund von Korruptionsermittlungen ein Ausreiseverbot gegen Garcia verhängt. Der 69-Jährige hatte daraufhin am 17. November in der Botschafterresidenz Uruguays um Asyl gebeten.

Gegen Garcia wird wegen des Verdachts der Annahme von Bestechungsgeldern ermittelt. Sie sollen von dem brasilianischen Baukonzern Odebrecht während seiner zweiten Amtszeit von 2006 bis 2011 gezahlt worden sein. Odebrecht hat eingeräumt, unter drei verschiedenen peruanischen Präsidenten 29 Millionen Dollar (25,53 Mio. Euro) an Bestechungsgeldern an Behördenvertreter gezahlt zu haben.

Die Staatsanwaltschaft in Lima ermittelt, ob Odebrecht im Zusammenhang mit dem Bau der ersten U-Bahn-Linie in Lima Schmiergelder gezahlt hat. Garcia sieht sich als Opfer politischer Verfolgung. Er lebt eigentlich in Spanien und war für eine Zeugenaussage nach Peru gereist.

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