Stams forciert Datenhighway

In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurden die geplanten Ausbaustrecken des Glasfasernetzes für 2019 beschlossen.

  • Artikel
  • Diskussion
Nach dem Neubau des Lehrerhauses wird jeder Bewohner des alten Gebäudes automatisch Anspruch auf eine neue Wohnung erhalten.
© Dorn

Von Agnes Dorn

Stams –In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurden die geplanten Ausbaustrecken des Glasfasernetzes für 2019 beschlossen. Zudem stimmte der Gemeinderat nach längerer Diskussion mehrheitlich zu, einer Silzer Firma die Genehmigung zu erteilen, die Stamser Haushalte mit Kabel-TV über das Glasfasernetz der Gemeinde zu versorgen.

Mietzinsbeihilfe kann nun nach einstimmigem GR-Beschluss zukünftig jeder EU-Bürger dann beantragen, wenn er seinen Hauptwohnsitz seit zwei Jahren in Stams geführt hat oder diesen insgesamt 15 Jahre dort hatte bzw. für Drittstaatangehörig­e, wenn sie noch vor dieser Zeit zwei Jahre vorher bereits ihren Hauptwohnsitz in Tirol hatten. Die gelockerten Regeln zur Mietzinsbeihilfe hatt­e der Gemeinderat deshalb eingeführt, weil die Gemeinde zukünftig anstelle von 30 nur noch 20 Prozent der Kosten tragen wird müssen.

Nachdem die Gemeinde inzwischen bei drei Mehrparteienhäusern über das Wohnungsvergaberecht verfügt, hat das Dorfparlament nun auch Richtlinien beschlossen, welche die Reihenfolge der Wohnungsvergaben regeln sollen. Das dafür herangezogene Modell der Neuen Heimat in Obsteig wurde für Stams entsprechend adaptiert und auf Hinweis von GR Peter Thaler mit dem Zusatz versehen, dass eine lange Vormerkzeit zusätzliche Punkte bringen wird. Schlussendlich entscheiden wird der Gemeinderat. Die bisherigen Bewohner des „Lehrerhauses“ werden demnach automatisch bei der Wohnungsvergabe des nebenan neu errichteten Mehrparteienhauses bevorzugt.

E-Bike und 10 x € 300,- Sportgutscheine gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren. Der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.


Kommentieren


Schlagworte