Aktion “Sicher am Berg“: Jugendlichen mit Gefahren vertraut machen

Nicht mit dem Zeigefinger, sondern mit viel Fachwissen soll den Kitzbüheler Jugendlichen das Thema Sicherheit am Berg vermittelt werden. Es ...

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Walter Würtl, Florian Haderer und Nadine Wallner informierten die Jugendliche­n über die Gefahren am Berg.
© NMS Kitzbühel

Nicht mit dem Zeigefinger, sondern mit viel Fachwissen soll den Kitzbüheler Jugendlichen das Thema Sicherheit am Berg vermittelt werden. Es gab in den vergangenen Jahren Unglücksfälle in Kitzbühel, zwei Lawinenunglücke, bei denen zwei Kitzbüheler Jugendliche ums Leben gekommen sind.

Das nahm Manfred Hofer, Skischulleiter und TVB-Vorstand, zum Anlass, die Aktio­n „Sicher am Berg“ ins Leben zu rufen. Die Aktion wird in Zusammenarbeit mit der Neuen Mittelschule durchgeführt. „Das Projekt ist mittlerweile ein fixer Bestandteil im Schulprogramm und mit über 200 Teilnehmern konnten wir erneut viele Kids wachrütteln“, freut sich Hofer nach dem Theorieteil am Montag in der Schule. Im Jänner folgt dann der Praxisteil.

„Wir wollen hier gezielt unseren Nachwuchs wachrütteln und über die Gefahren abseits der Piste aufklären, bevor sie in den Gedanken kommen, den gesicherten Skiraum zu verlassen. Wir können nicht früh genug anfangen, unserer Kinder über die alpinen Gefahren aufzuklären“, ist Hofer überzeugt.

Um das Wissen auch glaubwürdig und authentisch rüberzubringen, hat man sich mit Walter Würtl (Alpinwissenschafter), Florian Haderer (Obmann der Bergrettung Kitzbühel) und Nadine Wallner (zweifache Freeride-Weltmeisterin) absolute Vollprofis an die Seite geholt. (aha, TT)


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