Münchener Rück - Wirbelstürme verursachten 51 Mrd. Dollar Schaden

München (APA/Reuters) - Überdurchschnittlich, aber nicht rekordverdächtig: Tropische Wirbelstürme haben heuer nach Berechnungen der Münchene...

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München (APA/Reuters) - Überdurchschnittlich, aber nicht rekordverdächtig: Tropische Wirbelstürme haben heuer nach Berechnungen der Münchener Rück (Munich Re) einen Schaden von rund 51 Mrd. Dollar (45 Mrd. Euro) angerichtet. Das war weniger als ein Viertel der 220 Mrd. Dollar im Jahr 2017, aber mehr als der langjährige Durchschnitt von 34 Mrd.

Die Versicherer müssten davon rund 25 Mrd. Dollar tragen, zwei Drittel weniger als im Vorjahr, aber doppelt so viel wie im langfristigen Schnitt. „Gemessen an den Schäden zählt die diesjährige Wirbelsturmsaison der Nordhalbkugel zu den sieben teuersten überhaupt“, heißt es in der Studie.

Zwei Besonderheiten fielen den Forschern der Münchener Rück auf: die ungewöhnliche hohe Zahl von sieben Taifunen, die Japan trafen, und gleich zwei Hurrikane, die das Festland der USA mit voller Wucht trafen. Die Wirbelstürme „Michael“ und „Florence“ verursachten an der Ostküste der USA Schäden von zusammen rund 30 Mrd. Dollar, 14 Milliarden davon waren versichert. In Japan war der Taifun „Jebi“ mit 8,5 Mrd. Dollar Schaden (6 Mrd. Dollar versicherter Schaden) der teuerste Sturm - und einer der teuersten Taifune in der Geschichte Japans überhaupt.

Der Super-Taifun „Mangkhut“, der von den Philippinen bis nach Hongkong und Südchina zog, kostete etwa 100 Menschen das Leben, doch von den Schäden war nur ein Bruchteil versichert.

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~ ISIN DE0008430026 WEB http://www.munichre.com/ ~ APA210 2018-12-04/11:50


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