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AK-Präsident Zangerl: „VP muss sich vom Bund abnabeln“

An sich ist AK-Präsident Erwin Zangerl mit Schwarz-Grün zufrieden. Die Regierung müsste aber wie beim Seilbahnprogramm mehr in die Bevölkerung hineinhören.

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AK-Präsident Erwin-Zangerl: „Vieles wird von Wien nach Tirol hereingetragen. Vor allem ein arbeitnehmerfeindlicher Kurs.“
© TT/Julia Hammerle

Von Peter Nindler

Innsbruck –Zum Jahresende hin gerät die Tiroler Politik in Turbulenzen. In der SPÖ musste der erst vor zwei Wochen gewählte geschäftsführende Parteiobmann Georg Dornauer wegen eines umstrittenen Sagers am Montag die Vertrauensfrage stellen. Die schwarz-grüne Landesregierung mühte sich zuletzt zum Seilbahnkonzept. Wohnen, Naturschutz, Mindestsicherung oder Fernpasstunnel warten ebenfalls auf eine Einigung. Verwaltet LH Günther Platter (VP) nur noch den Kompromiss? „Man könnte es auch anderes formulieren, nämlich dass Platter so fest wie noch nie im Sattel sitzt“, betont der Innsbrucker Politikwissenschafter Ferdinand Karlhofer. Denn die Grünen wüssten nur zu gut, dass ein fliegender Koalitionswechsel jederzeit möglich sei.


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