Lob für die Tiroler Schützen

Durchwegs Lob erntet der Tiroler Schützenbund für die Aufarbeitung seiner Geschichte während des NS-Regimes. „Die ehrliche und intensive Aus...

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Durchwegs Lob erntet der Tiroler Schützenbund für die Aufarbeitung seiner Geschichte während des NS-Regimes. „Die ehrliche und intensive Auseinandersetzung mit dem dunkelsten Kapitel unserer Geschichte ist der Sozialdemokratie ein besonderes Anliegen“, betont SPÖ-Vorsitzender Georg Dornauer. Bekanntlich sind die Schützen für die Propaganda mitmarschiert, waren nie verboten, sondern auch Stützen des Systems. Dornauer dankt vor allem Landesschützenkommandant Fritz Tiefenthaler für den offenen Aufarbeitungsprozess.

Als „ehrlichen Blick in die Geschichte“ bezeichnet der grüne Klubchef Gebi Mair die Forschungsarbeit. Positiv hebt er neben der historischen Aufarbeitung auch den aktiven Umgang der Schützen mit der Thematik hervor. Die Aufarbeitung müsse deshalb weiter vertieft werden.

Für VP-Klubobmann Jakob Wolf hat der Bund der Schützenkompanien ein mutiges und starkes Zeichen gesetzt, dass man sich schonungslos der eigenen Vergangenheit stellt, ein für alle Mal mit dem Opfermythos aufräumen will und der Geschichtsvergessenheit entschieden entgegentritt. (pn)

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