Rom ermittelt gegen fünf Ägypter wegen Todes eines Doktoranden

Rom (APA) - Im Rahmen der Ermittlungen um den 2016 in Ägypten getöteten italienischen Doktoranden Giulio Regeni hat die römische Staatsanwal...

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Rom (APA) - Im Rahmen der Ermittlungen um den 2016 in Ägypten getöteten italienischen Doktoranden Giulio Regeni hat die römische Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen fünf Personen aufgenommen. Dabei handelt es sich um fünf hochrangige ägyptische Geheimdienstagenten, denen Entführung vorgeworfen wird, wie italienische Medien am Dienstag berichteten.

Die Geheimdienstagenten werden verdächtigt, Regeni mehrere Tage vor seiner Entführung beschattet zu haben. Der Italiener Regeni hatte für seine Doktorarbeit über die ägyptische Gewerkschaftsbewegung geforscht - einem sehr sensiblen Thema in dem autoritär geführten Land.

Die verstümmelte und mit Folterspuren übersäte Leiche des 28-Jährigen war im Februar 2016 an einer Überlandstraße in Ägypten gefunden wurde. Es besteht der Verdacht, dass Regeni Opfer von ägyptischen Sicherheitskräften geworden ist. Nach 17 Monaten diplomatischer Eiszeit wegen der Ermordung Regenis in Ägypten hatte Rom im September 2017 wieder einen Botschafter an den Nil entsandt.

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