Ski-Star Shiffrin: „Mama bewahrt mich davor, verrückt zu werden“

Eileen Shiffrin ist für ihre Tochter Mikaela Mutter, Trainerin, Freundin, Managerin, Sportpsychologin, Reise-Organisatorin und auch Leibwächterin.

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Mit dem Super-G-Triumph in Lake Louise feierte Mikaela Shiffrin nun Siege in allen alpinen Disziplinen.
© imago sportfotodienst

St. Moritz – Ausnahme-Skirennfahrerin Mikaela Shiffrin (23) hat unterstrichen, wie wichtig ihre Mama Eileen als ständige Begleiterin im Weltcup ist. „Sie ist einfach meine Frau für alles: Mutter, Trainerin, Freundin, Managerin, Sportpsychologin, Reise-Organisatorin und auch Leibwächterin, wenn sie mir den Weg durch die Menschenmassen bahnt“, sagte die US-Athletin der „Sport Bild“. Ihr Mutter sorge dafür, „dass mein Kopf richtig tickt. Sie bewahrt mich davor, während der Saison verrückt zu werden“, ergänzte Shiffrin.

Die zweimalige Olympiasiegerin, dreimalige Weltmeisterin und Siegerin im Gesamtweltcup 2017 und 2018 wird seit ihren ersten Ski-Erfolgen als Teenager von der Mutter betreut. Sie verbringt fast den ganzen Winter fernab der Heimat, zumeist bei Rennen in Europa. Zuhause in Colorado hat sich Shiffrin nun ein Haus gekauft, wie sie erzählte. „Aber dort ziehen meine Eltern wieder mit ein. Ich möchte sie bei mir haben, weil ich sie sehen möchte, wenn ich einmal daheim bin.“

Shiffrin gewann zuletzt in Lake Louise einen Super-G und wurde damit die siebte Rennfahrerin der Historie, die in allen fünf klassischen Disziplinen im Weltcup erfolgreich war. Am Wochenende stehen für sie in St. Moritz ein weiterer Super-G und ein Parallel-Slalom an. (dpa)

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