Kitzbüheler Adler bissen sich in Bruneck die Zähne aus

Wer gegen den Tabellenführer gewinnen will, braucht ungewöhnliche Maßnahmen. Kitzbühel-Trainer Tomas Martinec stellte am Dienstagabend im Sp...

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Tuomas Kinnuen verlor mit Kitzbühel 0:3 (0:0, 0:1, 0:2).
© Mühlanger

Wer gegen den Tabellenführer gewinnen will, braucht ungewöhnliche Maßnahmen. Kitzbühel-Trainer Tomas Martinec stellte am Dienstagabend im Spitzenspiel der Alps Hockey League gegen Tabellenführer HC Pustertal die Linien um und versuchte, damit den Gegner zu überraschen. Im ersten Drittel schien die Taktik aufzugehen: Die torgefährlichen Pustertaler (49 Tore in elf Heimspielen) scheiterten der Reihe nach an Goalie Ty Rimmer. Nach einer Strafe gegen den EC Kitzbühel (zu viele Spieler am Eis) ging der Schuss jedoch nach hinten los und die Adler verloren noch mit 0:3 (0:0, 0:1, 0:2).

„Wir haben anfangs gut dagegengehalten, im zweiten und dritten Abschnitt wurden uns zu viele Strafen zum Verhängnis", erklärte Coach Martinec wissend, dass man „auf der Strafbank keine Spiele gewinnt". Die Südtiroler sind nun zuhause seit über 183 Minuten ohne Gegentreffer. Der nächste Härtetest für die Adler wartet am Samstag (19.30 Uhr) auswärts gegen VEU Feldkirch. (ben)

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