Borealis baut Polypropylen-Anlage im belgischen Kallo aus

Wien (APA) - Der Chemiekonzern Borealis, an dem die OMV 36 Prozent hält, hat die endgültige Investitionsentscheidung für den Ausbau seiner P...

  • Artikel
  • Diskussion

Wien (APA) - Der Chemiekonzern Borealis, an dem die OMV 36 Prozent hält, hat die endgültige Investitionsentscheidung für den Ausbau seiner Polypropylenanlagen-Kapazität (PP) im belgischen Kallo um 80.000 Tonnen getroffen. Die zusätzlichen Kapazitäten sollen ab Mitte 2020 zur Verfügung stehen, teilte Borealis heute (Donnerstag) mit.

Für die Erweiterung der PP-Anlage in Beringen (Belgien) wurde die FEED-Phase („Front End Engineering & Design“) gestartet. Die endgültige Investitionsentscheidung über den Ausbau um 250.000 bis 300.000 Tonnen soll bis Ende 2019 fallen, die Anlage soll bis Mitte 2022 in Betrieb gehen.

„Derzeit kann das Polypropylenangebot in Europa nicht mit der steigenden Nachfrage Schritt halten“, sagte Borealis-Vorstandschef Alfred Stern laut Aussendung. Polypropylen wird häufig für Verpackungen, aber auch in der Autoindustrie verwendet.

Borealis hat seine Konzernzentrale in Wien und beschäftigt rund 6.600 Mitarbeiter in mehr als 120 Ländern. 2017 erwirtschaftete das Unternehmen Umsatzerlöse von 7,5 Mrd. Euro und einen Nettogewinn von 1,1 Mrd. Euro. Borealis gehört zu 64 Prozent der staatlichen Investmentgesellschaft Mubadala aus Abu Dhabi über deren Beteiligungsgesellschaft, 36 Prozent der Anteile hält die OMV.

~ WEB http://www.borealisgroup.com ~ APA240 2018-12-06/12:32


Kommentieren