LKH Mürzzuschlag 2 - „Reibungslose“ Evakuierung und Durchsuchung

Mürzzuschlag (APA) - „Die Evakuierung ist reibungslos verlaufen“, sagte Gerhard Gmeinbauer, Bezirksrettungskommandant von Bruck-Mürzzuschlag...

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Mürzzuschlag (APA) - „Die Evakuierung ist reibungslos verlaufen“, sagte Gerhard Gmeinbauer, Bezirksrettungskommandant von Bruck-Mürzzuschlag, nach der Räumung des LKH Mürzzuschlag. 63 Patienten wurden aus dem Spital gebracht. Zwei Überwachungspatienten kamen in die Krankenhäuser nach Bruck und Leoben, die anderen Männer und Frauen ins Landespflegezentrum, das direkt hinter dem LKH angesiedelt ist.

Die Räumung des Krankenhauses Mürzzuschlag ging innerhalb von etwa einer halben Stunde „perfekt“ über die Bühne, meinte Gmeinbauer im APA-Gespräch. „Es gab zwar gewisse Aufregung, aber die Patienten waren doch entspannt“, beschrieb er die Situation. Unter den Einsatzkräften sei sowieso keine Hektik aufgekommen - ähnliche Szenarien habe man bereits geübt. Unmittelbar nach der Evakuierung begann die Durchsuchung des Spitals mit den Sprengstoffspürhunden, sagte Gemeinbauer. Das Rote Kreuz ist mit rund 50 Kräften und zehn Fahrzeugen im Einsatz.

Einen großen Vorteil bei der Räumung des Spitals ergab sich durch einen unteririschen Verbindungsweg zwischen dem Spital und dem Pflegeheim. Gehbehinderte Patienten wurden mit Rollstühlen auf diesen Weg ins Heim gebracht, alle anderen wurden oberirdisch die wenigen Meter in Sicherheit gebracht. Im Pflegeheim ist laut Gmeinbauer genug Platz für die vorübergehende Betreuung der Patienten. Die gesamte Ärzteschaft des Spitals sowie die Pfleger kümmern sich um deren Gesundheit.

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