Innovative Ideen und mutige Studien mit Eduard-Wallnöfer-Preis geehrt

Für das Projekt von Flavia Guerrini werden ZeitzeugInnen gesucht: zwischen 1946 und 1956 geborene Frauen und Männer, deren Väter Angehörige ...

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Eugen Stark (l.) und Oswald Mayr (r.) gratulierten den Preisträgern Christoph Lettenbichler (i. V. für Claudia Sojer), Christine Maier, Flavia Guerrini und Gerald Streng (v. l.).
© Fankhauser

Sie haben viel Arbeit in ihre Projekte gesteckt, jede Menge Zeit investiert, und dabei ist Herausragendes entstanden: Die Eduard-Wallnöfer-Stiftung der Tiroler Industrie zeichnet heuer zum 40-Jahr-Jubiläum vier Preisträger für ihre Forschungs- und Studienprojekte mit je 5000 € aus.

Christine Maier punktete im Bereich der Quantenphysik. Ihre Ergebnisse könnten etwa in die Herstellung von Düngemittel einfließen. Erfindergeist bewies Gerald Streng mit der „Maus der Zukunft". Sie sieht aus wie eine Füllfeder, mit der man dreidimensionale Inhalte bei der Nutzung von Datenbrillen präziser verarbeiten kann. Für ihre Arbeit zu abgelösten Handschriftenfragmenten der Uni- und Landesbibliothek Tirol wurde Claudia Sojer ausgezeichnet. Der „Preis für die mutigste Initiative zum Wohl des Landes" ging an Flavia Guerrini und ihre Studie zu Besatzungskindern in Tirol. (emf)

Zeitzeugen gesucht

Für das Projekt von Flavia Guerrini werden ZeitzeugInnen gesucht: zwischen 1946 und 1956 geborene Frauen und Männer, deren Väter Angehörige der in Tirol stationierten Truppen waren und die ihre Lebensgeschichte erzählen möchten, werden gebeten, sich zu melden. Kontakt: flavia.guerrini@uibk.ac.at


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