Asyl: Nein aus FPÖ zu straffälligen Asylwerbern in St. Gabriel

Maria Enzersdorf (APA) - Aus der FPÖ ist am Freitag ein Nein zu straffälligen Asylwerbern in der Unterkunft St. Gabriel in Maria Enzersdorf ...

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Maria Enzersdorf (APA) - Aus der FPÖ ist am Freitag ein Nein zu straffälligen Asylwerbern in der Unterkunft St. Gabriel in Maria Enzersdorf gekommen. Die Bezirksgruppe Mödling stelle sich geschlossen gegen die Unterbringung „tickender Zeitbomben“, teilte Bezirksobmann Abg. Christian Höbart mit. Er ist ehemaliger geschäftsführender freiheitlicher Landesobmann.

Die Rückführung nach St. Gabriel sei „ein riesen Skandal“, hielt Höbart in einer Aussendung fest. „Frau Landeshauptmann (Johanna, Anm.) Mikl-Leitner und die SPÖ NÖ stellen sich damit klar auf die Seite straffälliger Asylwerber.“ Nachdem die Landeshauptfrau und die zuständige SPÖ-Landesrätin (Ulrike Königsberger-Ludwig, Anm.) in einer „Nacht- und Nebelaktion“ zig „Problem-Asylanten“ (16 an der Zahl) verlegt hätten, „herrscht großer Unmut in der Bevölkerung“, an deren Seite die FPÖ-Bezirksgruppe „zu einhundert Prozent“ stehe. „Wir sprechen uns klipp und klar gegen die Unterbringung dieser ‚schweren Jungs‘ in St. Gabriel aus.“

Es seien „größtenteils Kriminelle, die rechtskräftig negativ mit Rückkehrentscheidung beschieden sind, die wegen schwerer Körperverletzung verurteilt wurden, die sich durch Raufhandel, Zerstören von Gegenständen in Unterkünften, Verstößen gegen das Suchtmittelgesetz und sexuelle Übergriffe auszeichnen. Solche Personen haben bei uns im Bezirk nichts verloren“, sagte Höbart.

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