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306 Schüler werden in Tirol separat in Deutsch unterrichtet

Die Deutschförderklassen der Bundesregierung waren umstritten. In Tirol wurden an 22 Schulen solche Klassen eingerichtet. Eine Bilanz.

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An 22 Standorten, die meisten davon in Innsbruck, wurden separate Deutschförderklassen eingeführt.
© APA

Von Anita Heubacher

Innsbruck –Kinder, die so schlecht Deutsch sprechen, dass sie dem Unterricht nicht folgen können, sollten ab dem heurigen Schuljahr separat in Deutschförderklassen unterrichtet werden. Wie fast alles in der Bildungspolitik war auch diese Maßnahme ideologisch höchst umstritten, die Gegner argumentierten, dass es mehr Sinn mache, die Kinder integrativ zu unterrichten und sie nicht von ihren Klassenkameraden zu trennen. Abseits der ideologischen Querelen sparte ÖVP-Bildungsminister Heinz Fassmann mit Details. Bis kurz vor Schulbeginn war deshalb österreichweit nicht klar, wie viele separate Klassen es brauchen würde und wo sie eingeführt werden sollten.


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