Ringseis: „Noch haben wir einen weiten Weg vor uns“

Siebtes Liga-Spiel, siebenter Sieg: Die Volleyballer der Hypo Tirol Alpenvolleys scheinen das Verlieren verlernt zu haben.

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Von Daniel Suckert

Innsbruck –„Wenn ich nur aufhören könnte“, lautet ein bekannter Werbeslogan. Der Spruch passt jedoch derzeit ebenso zu den Hypo Tirol Alpenvolleys. Die heimischen Volleyballer eilen in der deutschen Bundesliga von Sieg zu Sieg – fertigten am Wochenende die Herrschinger im Derby mit 3:0 ab. Eine erfreuliche Momentaufnahme, die aber am kommenden Sonntag (17 Uhr) gegen Vizemeister Friedrichshafen auf dem nächsten Prüfstand steht.

„Die Stimmung ist natürlich sehr gut in der Kabine“, berichtete Libero Florian Ringseis an seinem freien Sonntagnachmittag über das Innenleben. Der Wiener, der seit heuer in den Diensten der Innsbrucker steht, genießt den Ist-Zustand in vollen Zügen, warnt jedoch vor großer (Meister-)Euphorie: „Wenn wir im Jänner noch ungeschlagen dastehen, dann erst dürfen wir vom Finale träumen. Noch haben wir einen weiten Weg vor uns.“

Libero Ringseis ist, so wie u. a. der Russe Kirill Klets, einer der Neuen, die den Alpenvolleys noch mehr Stabilität und Durchschlagskraft ermöglicht haben. „Die Basis war mit sechs Akteuren, die bereits da waren, richtig gut. Wir haben uns dann recht schnell in die Mannschaft integriert“, analysierte Ringseis, der das Wochenende in Herrsching verbrachte. „Mein Onkel ist Co-Trainer bei Herrsching, darum ist die ganze Familie zu unserem Duell gekommen. Jetzt genießen wir das restliche Wochenende zusammen.“

Nicht nur der Publikumsliebling richtet aber schon den Blick voraus: Am kommenden Sonntag gastiert mit Friedrichshafen (17 Uhr) bereits das nächste Kaliber in Unterhaching. Der Tabellenzweite wird der nächste Gradmesser für den Tabellenführer der deutschen Bundesliga. Und danach wartet schon das schwere Auswärtsspiel im CEV-Cup (20. Jänner) gegen Trentino.

Alpenvolleys-Libero Florian Ringseis spielt derzeit mit seiner Mannschaft groß auf.
© gepa

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