Lech-Coaster im Visier des Umweltanwalts

In Holzgau hat ein touristisches Projekt beinahe alle Hürden genommen. Der Lechtal Coaster soll künftig für Adrenalinkick bei rasanter Abfahrt sorgen. Dem Landesumweltanwalt ist der Eingriff in die Natur zu groß.

Über den Schiggenhang in Holzgau soll der Lechtal Coaster geführt werden. Das dann stark veränderte Landschaftsbild wird kritisiert.
© Joe Wildanger

Von Helmut Mittermayr

Holzgau –Seit 20 Jahren trägt sich Andreas Hammerle mit der Idee, einen Coaster in Holzgau zu errichten, seit 2012 wird das Projekt intensiv verfolgt. Gleich hinter dem Heimhaus, dem Hotel Winklerhof, würde der Coaster in einem geschlossenen Zweischienensystem den Berg hinaufgeführt, oben ausgeklinkt und in rasanter Abfahrt mit drei Kreiseln über den so genannten Schiggenhang ins Tal geleitet. Nachdem es über die Jahre gelungen war, mit den Grundeigentümern Einigung zu erzielen, konnte kürzlich ein weiterer großer Schritt in Richtung Verwirklichung gemacht werden – die Bezirkshauptmannschaft Reutte erteilte die naturschutzrechtliche Bewilligung. Dagegen hat nun die Tiroler Umweltanwaltschaft beim Landesverwaltungsgericht Beschwerde erhoben.

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