Die Alpenvolleys haben ein Hochgefühl ohne Ablaufdatum

Die Alpenvolleys eilen von Erfolg zu Erfolg: Das liegt auch an den Transfers, die gleich einschlugen.

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Die Kommunikation zwischen Headcoach Stefan Chrtiansky (l.) und seinen Spielern (Pedro Frances) stimmt.
© gepa

Von Daniel Suckert

Innsbruck –Wie sagte schon Bayern-Präsident Uli Hoeneß so treffend: „The trend is your friend.“ Und weil es bei den Hypo Tirol Alpenvolleys wie am Schnürchen läuft, tut sich Headcoach Stefan Chrtiansky leicht(er), kurz vor Weihnachten zu bilanzieren. Das CEV-Achtelfinal-Hinspiel am Donnerstag (20.45 Uhr) beim italienischen Spitzenclub Trentino genießt nicht die höchste Priorität, schließlich wartet am Sonntag noch das schwere Liga-Auswärtsspiel in Frankfurt.

„Es tut richtig gut“, war der Grinser beim Slowaken auch am Tag nach dem 3:2-Heim­erfolg über Friedrichshafen noch recht breit: Acht Spiele, acht Siege – in der deutschen Liga thront der Tiroler Profi-club über allen.

Ein wichtiger Mosaikstein des Erfolgs sind sicher die Transfers, die Chrtiansky heuer getätigt hat. Mit etwas mehr Budget ausgestattet, landete er mit dem russischen Diagonalangreifer Kirill Klets, dem brasilianischen Außenangreifer Hugo und dem Polen Pawel Halaba (Außenangriff) drei Volltreffer, die den Dunkelblauen sofort helfen konnten.

Zufall stellt das keinen dar: Erstens hat der Trainerfuchs die drei schon länger im Auge gehabt und zweitens achtet Chrtiansky auf ein wichtiges Detail: „Es geht mir nicht nur um die spielerische Qualität, sondern auch um die Mentalität in der Kabine.“

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Und da wäre noch das gute Netzwerk des Hypo-Headcoaches, das ihn nur ganz selten einen Fehlgriff am Transfermarkt tätigen lässt. Chrtiansky: „Ich weiß sehr genau, wer mir was anbietet. Auf Spielchen lasse ich mich nicht mehr ein.“

Dass am Donnerstag der CEV-Cup ruft, bringt den Coach nicht in Wallung. Trentino ist klarer Favorit, kommt der Tabellenzweite ja aus einer der stärksten Ligen weltweit. Und da wäre ja noch das vorweihnachtliche Duell gegen Frankfurt (23. Dezember), bei dem Chrtiansky und Co. den neunten Erfolg in Serie einfahren wollen: „Wir wollen uns in Trentino gut präsentieren, aber es werden nur die fitten Spieler am Parkett stehen. Frankfurt genießt da etwas mehr Priorität in meiner Planung.“

Auch wenn bei den Dunkelblauen (noch) niemand das Wort Meistertitel in den Mund nimmt, die Chancen erhöhen sich mit jedem Sieg.


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