Ballungsräume bei Immobilien am teuersten, Innsbruck an der Spitze

Im Schnitt kostet in der Region Innsbruck und seinen Umlandgemeinden eine neue Eigentumswohnung knapp 4300 Euro pro Quadratmeter.

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Die Immobilienpreise sind seit 2010 enorm gestiegen.
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Innsbruck –Österreichs Immobilienverband (ÖVI) zählt die Region Innsbruck samt seinen Umlandgemeinden zu den „Big 5“ Immoregionen. Also zu jenen fünf Regionen, in denen die meisten Immobilienverkäufe erfolgen. Gemeinsam mit der Region Salzburg-Umgebung und Wien zählt Innsbruck samt Speckgürtel nach wie vor zu den teurersten Wohnregionen Österreichs. In diesen Gegenden seien die mittleren Preise für eine Eigentumswohnung „mit Abstand am höchsten“, schreibt der Österreichische Verband der Immobilienwirtschaft (ÖVI). Im Schnitt kostet in der Region Innsbruck und seinen Umlandgemeinden eine neue Eigentumswohnung knapp 4300 Euro pro Quadratmeter – 2010 lag man noch bei rund 3200 Euro. In Salzburg-Umgebung kostet eine neue Eigentumswohnung im Mittel rund 4770 Euro, in Wien rund 4100 Euro je Quadratmeter.

Mehr als die Hälfte aller Wohnungskäufe in Österreich wird in den fünf größten städtischen Ballungsräumen – Wien, Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck inklusive deren Umlandgemeinden – umgesetzt. „Die Anziehungskraft der größeren Städte bleibt ungebrochen hoch“, so der ÖVI. Dort sei der Zuzug hoch. Die Transaktionen von Eigentumswohnungen in diesen Gebieten hätten ab 2015 sprunghaft zugelegt: Lagen bis dahin die Verkaufszahlen bei rund 40.000 im Jahr, stiegen sie ab 2015 auf 50.000 pro Jahr an. (mas)


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