EU-Afrika-Forum - Kurz: Mehr Entwicklungshilfe „ist immer möglich“

Wien (APA) - Angesichts des EU-Afrika-Forums hat Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) erklärt, dass mehr Entwicklungszusammenarbeit (EZA) „imm...

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Wien (APA) - Angesichts des EU-Afrika-Forums hat Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) erklärt, dass mehr Entwicklungszusammenarbeit (EZA) „immer möglich“ sei. Allerdings sei er „schon froh über die Entwicklung in die richtige Richtung“, wie Kurz vor Beginn des Treffens am Dienstag in der Früh gegenüber dem Ö1-Morgenjournal sagte.

Unter seiner Amtszeit als Außenminister seien die Mittel für bilaterale Entwicklungshilfe „massiv“ gestiegen, der Auslandskatastrophenfonds (AKF) habe sich vervierfacht. Und die EU gebe „mehr als die Hälfte“ der Entwicklungszusammenarbeit, die weltweit geleistet werde. Wenn Europa „nachhaltig“ helfen wolle, dann brauche es aber neben der „klassischen Entwicklungszusammenarbeit“ auch wirtschaftliche Entwicklung, betonte Kurz. „Wir haben eine Verantwortung, dass sich die Lebensbedingungen in den afrikanischen Staaten für die Menschen verbessern und das Leid geringer wird.“

Tatsächlich sind die EZA-Mittel in Österreich 2017 drastisch gesunken. Wie aus Zahlen der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) hervorgeht, betrug der Anteil der EZA-Gelder am Bruttonationaleinkommen (BNE) im Vorjahr in Österreich nur 0,3 Prozent - ein Rückgang von mehr als einem Viertel. Laut Außenministerium ist der Rückgang vor allem auf geringere Kosten für Asylwerberbetreuung zurückzuführen.

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