Weihnachten bedeutet Hochsaison für den Tiroler Rettungsdienst

Mehr als 1750 Rot-Kreuz-Mitarbeiter sind in Tirol um Weihnachten täglich rund um die Uhr im Dienst, zusätzlich stehen knapp 850 in Bereitschaft.

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Symbolbild.
© Rotes Kreuz Tirol

Innsbruck – Nicht überall kehrt Ende dieser Woche weihnachtliche Stille ein: Tirols Blaulichtorganisationen rüsten sich für „stressige“ Tage – für die Einsatzkräfte bedeutet die Zeit um Weihnachten nämlich Hochsaison. Dadurch, dass der Heilige Abend heuer auf einen Montag fällt, rechnet das Rote Kreuz schon ab Freitagabend mit erhöhtem Personal- und Einsatzaufwand. Mehr als 1750 Mitarbeiter sind ab Freitag rund um die Uhr im Dienst, zusätzlich knapp 850 in Bereitschaft.

„Fast 270 Sanitäter und Notärzte am Tag und fast 140 in der Nacht, vorwiegend ehrenamtliche Mitarbeiter, werden in den Dienststellen im ganzen Land bereit sein, am Heiligen Abend sind es genau 135 Rot-Kreuz-Mitarbeiter und die Einsatzkräfte der anderen Rettungsorganisationen in Tirol“, so der Tiroler Rot-Kreuz-Geschäftsführer Andreas Karl. In den Notarztstützpunkten und Rettungsdienststellen werden laut Karl dabei rund 135 Fahrzeuge am Tag und knapp 70 Fahrzeuge in der Nacht (mit zwei Personen pro Fahrzeug) permanent besetzt sein. Krisenintervention sowie Gesundheits- und soziale Dienste seien dabei noch nicht mitgezählt. „Auch sie stehen Tag und Nacht in Bereitschaft und werden bei Bedarf in den Einsatz geschickt.“

Zusätzlich 850 Mitarbeiter in Bereitschaft

Darüber hinaus stehen 850 Mitarbeiter praktisch „auf Knopfdruck“ zur Verstärkung der regulären Teams oder für größere Ereignisse einsatzbereit.

Bis Mittwoch dürfte der Stress bei den Einsatzorganisationen anhalten. Dann sperren Kliniken und Ambulanzen wieder auf und Patienten müssen wieder zu Kontrollen, Dialysen und Therapien transportiert werden. Damit das reibungslos funktioniert, ist auch hier eine verstärkte Besetzung vorgesehen. ( TT.com)

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