Halbzeit beim Max-Spektakel

Noch bis 20. Jänner läuft „Max 500“, bereits 10.000 Zuschauer sahen die Show.

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Im Schweinsgalopp durch das Leben von Kaiser Maximilian I., zu sehen (fast) täglich in der Hofburg.
© Jan Hetfleisch

Innsbruck –Es ist quasi Halbzeit bei der großen Lichtshow „Max 500“, die das noch größer­e Jubiläum von Kaiser Maximilian I. im kommenden Jahr einläuten soll. Zeit für eine Bilanz der Zuschauerzahlen, die mit inzwischen über 10.000 Besuchern laut TVB-Chef Karl Gostner äußerst zufriedenstellend sei. „Wir haben nicht erwartet, die 10.000er- Marke noch in diesem Jahr zu knacken“, meint Gostner

Umso erfreulicher, dass auch die im Raum stehenden Kritikpunkte, etwa die Sprachbarriere, laut TVB bisher keine auffällig negativen Reaktionen provoziert haben. Besucher würden beim Kauf inzwischen informiert, dass die Show nur auf Deutsch gezeigt wird – man habe deshalb noch keine Absagen einstecken müssen. Nachbesserungen in Form von Handouts mit Übersetzungen in Italienisch oder Englisch seien somit nicht mehr als nötig empfunden worden, meint Gostner. Als Touristenmagnet, wie zunächst erhofft, entpuppte sich die Show aber wohl nicht – zwei Drittel der bisherigen 10.000 Zuschaue­r seien Einheimische, führt Gostner aus.

Nachgebessert wurde bisher am Sound, wie bereits angekündigt. Ansonsten zeige man sich zufrieden mit der Umsetzung der spektakulär inszenierten Lichtshow. Was die Zusammenarbeit mit dem parallel laufenden Brixner Live-Event „Natalie“ betrifft – Max-Show-Besucher bekommen reduzierte „Natalie“-Karten und vice versa –, so hat diese noch nicht den erhofften Mehrwert gebracht. Im Vergleich zu Brixen werden die Innsbrucker Zahlen auch wieder relativiert: Hier lockte der Tourismusverband in drei Jahren „Solimans Traum“ (2015 bis 2017) rund 150.000 Gäste in die Brixner Hofburg. Ob auch die „Lightshow Max 500“, wie einmal angedacht, auf zwei Jahre verlängert wird, lässt sich der TVB zum jetzigen Zeitpunkt noch offen. (bunt)


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