Bischof Schwarz - Keine Stellungnahme aus St. Pölten zu Vorwürfen

Klagenfurt/St. Pölten (APA) - Der St. Pöltner Bischof Alois Schwarz wollte sich nicht zu den am Dienstag erhobenen Vorwürfen des Gurker Domk...

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Klagenfurt/St. Pölten (APA) - Der St. Pöltner Bischof Alois Schwarz wollte sich nicht zu den am Dienstag erhobenen Vorwürfen des Gurker Domkapitels äußern. Auf Anfrage wurde auf eine Stellungnahme vom Montag der Vorwoche zur Forderung der Bischofskongregation verwiesen, „die kirchenrechtlich legale Vorgehensweise betreffend der Prüfung des Wirkens eines Bischofs einzuhalten“.

Bischof Schwarz „wird in dieser Causa keine weitere Stellungnahme abgeben und bittet um Geduld, bis Antworten zur weiteren Vorgehensweise seitens der Bischofskongregation bekannt sind“, wurde am Dienstag mitgeteilt.

In der Stellungnahme in der Vorwoche hatte der Bischof u.a. erklärt, dass der Rohbericht die „Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und der ergänzenden Bestimmungen der Geschäftsordnung für den Wirtschaftsrat und der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung festhält“. Weiters wurde mitgeteilt: „Wahrheit ist, dass laut Rohbericht keine Tätigkeiten stattgefunden haben, die den Bestand des Bistums gefährden oder seine Entwicklung wesentlich beeinträchtigen können. Ebenfalls konnten laut Rohbericht keine schwerwiegenden Verstöße der gesetzlichen Vertreter oder von den Arbeitnehmern gegen Gesetz oder Geschäftsordnung erkannt werden.“ Seine Tätigkeiten als Bischof hätten sich immer an den Vorgaben des Kirchenrechts orientiert - „Erhaltung und Vermehrung des Stammvermögens des Bistums“. Das zeige sich „in den massiven Wertsteigerungen angekaufter Immobilien, dem Rückkauf von Forstflächen, sowie umfangreichen Sanierungen von Beständen“.


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