World Masters: Weltelite tanzt wieder in Innsbruck auf

Für das World Masters am 23. März 2019 konnten Julia und Ferry Polai wieder die Weltmeister nach Tirol locken.

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World Masters in Innsbruck: Am 23. März 2019 gastiert wieder die Weltelite des Sports.
© Andreas Rottensteiner / TT

Innsbruck –Der Tanzsport hat Ferry Polai rund um die Welt geführt. Auch nach China. In ein Land, das, so sagt es der Vortänzer des Landes, in den kommenden Jahren die Welt­elite im Tanzsport stellen wird. 1500 Kindern hat Polai dort einst in eineinhalb Stunden den Wiener Walzer gelernt. Und war von den Fortschritten der Nachwuchssportler schwer beeindruckt. Abends im Hotel zappte sich Polai durch die TV-Stationen und stieß auf bekannte Bilder. Aus Innsbruck vom World Masters. Seinem World Masters.

„Der Tanzsport erlebt in China einen enormen Aufschwung. Die Infrastruktur, die Hallen, vor allem aber die Zahl der Sportler, das ist alles herausragend“, sagt Polai, der hofft, dass für sein kommendes World Masters auch wieder Besucher aus Asien anreisen werden. Am 23. März 2019 ist es nämlich wieder so weit. Wo die Weltelite sonst in London, New York oder Paris gastiert, hat Innsbruck seit zwei Jahrzehnten seinen fixen Platz. Polai und Tochter Julia freuen sich, dass die absoluten Topstars der Szene auch heuer wieder den Weg nach Tirol finden werden.

Yulia Zagoruychenko und Riccardo Cocchi – diese beiden Namen lassen bei Experten und Fans die Herzen höherschlagen. Das Glamour-Paar, mittlerweile für die USA startend, hat heuer in Innsbruck gewonnen und sein Erscheinen auch für den kommenden März zugesagt. „Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren“, sagt Polai, der gerne auf die enorme touristische Bedeutung der World Masters hinweist. Speziell im Hinblick auf den chinesischen Markt könnte das auch in Zukunft von großer Bedeutung sein, eines der Top-Turniere in Tirol zu haben.

Getanzt wird wieder im Congress („Das hat sich bewährt“) – der Kartenverkauf ist bereits voll angelaufen. Gerne hätte Polai eine WM nach Innsbruck geholt. Doch das scheint angesichts von 200.000 Dollar Preisgeld, einem vielfachen dessen, was es in Innsbruck gegeben hätte, mittlerweile nicht mehr realistisch. Wohin die WM stattdessen vergeben wurde? Nach China. (mw)


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