Transit: Zwiespältige Reaktion auf Bayern-Umfrage

Die von der Landesregierung in Auftrag gegebene Umfrage zum Thema Transit stößt bei der Opposition nicht überall auf Begeisterung.

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(Symbolfoto)
© Böhm

Die Tiroler gehen nicht arbeiten, damit Schwarz-Grün ihr Steuergeld in Fragestunden investiert“, ärgert sich der designierte SPÖ-Landesparteichef Georg Dornauer über die vom Amt der Tiroler Landesregierung in Auftrag gegebene Transitumfrage in Oberbayern. Wie berichtet, hat diese eine breite Unterstützung unter den Bayern für transitbeschränkende Maßnahmen seitens der Tiroler Landesregierung ergeben. Die Bekanntheit des Brennerbasistunnels liegt indes nur bei knapp über 50 Prozent. Dornauer kritisiert, dass es angesichts des breiten Anti-Transit-Schulterschlusses im Landtag keine Bestätigung von außerhalb benötige. Dieses Geld hätte sinnvoller eingesetzt werden können. Deshalb fordert Dornauer auch eine Offenlegung der Kosten für diese Umfrage.

Indes sieht NEOS-Verkehrssprecher Andreas Leitgeb durch die Umfrageergebnisse LH Günther Platter (VP) und LHStv. Ingrid Felipe (Grüne) aufgefordert, den Druck auf die bayerische Staatsregierung zu erhöhen. „Die Bayern sind jetzt am Zug und müssen Zulaufstrecken und Verladeterminals ausbauen, damit wir das Transitproblem gemeinsam lösen können“, fordert Leitgeb. (TT)

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