Adler-Lacke stiftet Lehrstuhl an der Uni Innsbruck

Die Professur soll mit der Einrichtung eines Instituts für Chemieingenieurwissenschaften einhergehen.

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Hubert Huppertz (Dekan, Uni Innsbruck), Adler-Seniorchef Günther Berghofer, Adler-Geschäftsführerin Andrea Berghofer, Uni-Rektor Tilmann Märk und Adler-Forschungschef Albert Rössler (v. l.).
© Uni Innsbruck

Innsbruck, Schwaz –Die Uni Innsbruck und die Adler-Werk Lackfabrik haben einen Vertrag zur Einrichtung einer Stiftungsprofessur für Chemieingenieurwesen und Materialprozesstechnik abgeschlossen. In den nächsten fünf Jahren wird das Unternehmen rund zwei Mio. Euro in die Kooperation mit der Fakultät für Chemie und Pharmazie investieren.

Die Professur soll mit der Einrichtung eines Instituts für Chemieingenieurwissenschaften einhergehen. „Ich freue mich sehr über die Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Adler-Werk Lackfabrik“, betonte Uni-Rektor Tilmann Märk. Durch diese Unterstützung könne die Uni Innsbruck ihre Kompetenz in einem zukunftsweisenden Wissenschaftszweig – der technischen Chemie – auf- und ausbauen. Adler-Geschäftsführerin Andrea Berghofer unterstrich die Vorteile der Zusammenarbeit: „Innovation ist ein Schlüssel für unseren Zukunftserfolg als Technologieführer auf dem Feld der Oberflächenveredelung.“

Auch Hubert Huppertz, Dekan der Fakultät für Chemie und Pharmazie, sieht in der Zusammenarbeit eine große Chance. „Mit der Einführung eines Masterstudienganges Chemieingenieurwissenschaften wird zukünftig ein neuer ingenieurwissenschaftlicher Ausbildungsweg geschaffen, der bisher weder an der Uni Innsbruck noch an anderen Ausbildungsstätten in Tirol existiert“, so Huppertz.

Ab 1. Oktober 2019 soll das neue Studienangebot starten, aufbauend auf einem Bachelor in Chemie oder einem Bachelor in Umwelt-Verfahrens- und Energietechnik des MCI. Eine zweite am Institut geplante Professur – gestiftet vom Land Tirol – wird sich mit der thermischen Verfahrenstechnik befassen. (hu)

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