Brutaler Überfall in Wohnhaus nach acht Jahren aufgeklärt

Im Sommer 2010 traktierten drei Männer einen 64-Jährigen mit einem Elektroschocker, fesselten ihn und sperrten ihn ein. Zwei Verdächtige wurden ausgeforscht, ein dritter ist bereits verstorben.

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(Symbolfoto)
© TT/Kristen

Zwettl – Nach einer brutalen Home Invasion im Juli 2010 im Bezirk Zwettl sind drei Verdächtige ausgeforscht worden. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Krems, Franz Hütter, bestätigte am Dienstag auf Anfrage einen Kurier-Bericht. Bei den mutmaßlichen Tätern handelt es sich um Männer im Alter von 63 und 67 Jahren, ein weiterer ist bereits gestorben. Ein Ermittlungsverfahren sei im Laufen, sagte Hütter.

Der 63-Jährige sitzt derzeit aufgrund einer anderen Verurteilung in Strafhaft. Der U-Haft-Antrag der Staatsanwaltschaft gegen den 67-Jährigen sei gegen gelindere Mittel abgewiesen worden, informierte der Sprecher. Die österreichischen Staatsbürger wurden durch Aussagen anderer ausgeforscht. Die beiden „bestreiten die Vorwürfe“, sagte Hütter.

Das Trio soll in der Nacht auf den 9. Juli 2010 einen damals 62-jährigen Waldviertler im Schlaf überrascht und zur Herausgabe von 40.000 Euro aufgefordert haben. Der Mann war mit dem Erschießen bedroht, mit einem Elektroschocker traktiert, gefesselt und im WC eingesperrt worden. Die Beute machte mehrere tausend Euro aus. Das Opfer hatte sich in den Hof schleppen können, wo es später gefunden und befreit worden war. Der 62-Jährige, der eine Platzwunde erlitten hatte, war im Landesklinikum Waidhofen a.d. Thaya behandelt worden. (APA)

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