Große Brocken auf dem Tapet

Von einem pragmatischen Budget 2019 sprach Jenbachs Bürgermeister Dietmar Wallner bei der Genehmigung des Haushaltsvoranschlages, der mehr a...

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Von einem pragmatischen Budget 2019 sprach Jenbachs Bürgermeister Dietmar Wallner bei der Genehmigung des Haushaltsvoranschlages, der mehr als 22,4 Mio. € im ordentlichen Haushalt umfasst. „Weil die Kosten für die großen Brocken wie der Ausbau des Somweberhauses, der unteren Achenseestraße und der Park&Ride-Anlage am Bahnhof noch nicht richtig festgemacht werden können", war seine Begründung. Im ersten Quartal des nächsten Jahres habe man dann eine bessere Übersicht.

Rund 60.000 Euro umfasst der außerordentliche Haushalt. Positiv sei die Reduzierung des Schuldenstandes. Eine markante Zahl im Budget ist der Personalaufwand in der Höhe von rund 6,9 Millionen Euro. Rein rechnerisch seien 140 Köpfe in Vollbeschäftigung im Dienst der Marktgemeinde. Auf dem Programm der Gemeinde steht unter anderem die Renaturierung des Gießens. Aus dem Jahr 2012 stammt der Bescheid, zur Umsetzung soll es 2020/21 kommen. Nach der Umwidmung des Toleranz-Areals seien Stellungnahmen eingegangen, die jetzt abgearbeitet werden, berichtete der Gemeindechef. Zudem würden auch noch wichtige Unterschriften fehlen.

FP-Gemeinderat Norbert Rainer ärgerte sich über anonyme Anzeigen gegen ihn, die in erster Linie mit dem Baugeschehen zu tun hätten. Zu überprüfen sei, ob das aus dem Gemeindeamt komme. Kurz zur Sprache kam die Diskussion um den Hauptwohnsitz eines FP-Gemeinderates. „Diese Frage hat die Behörde zu entscheiden. Wir erwarten einen Spruch der Gemeindeabteilung. Bis dahin ändert sich nichts", so Wallner. (zw)


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