Alltagsrassismus in Tirol: Ein wenig Spucke und ganz viel Angst

Die Gottesdienste rund um Weihnachten sind gut besucht, gehören ja quasi zur Tradition. Man lässt sich berieseln von den Themen Herbergssuche und Nächstenliebe, das Klima im Land wird jedoch rauer. Über Julian, seine Mutter und Alltagsrassismus, der Angst macht. Große Angst.

Wenn Fremdenhass nicht einmal vor kleinen Kindern Halt macht: Was sagt das über eine Gesellschaft aus?
© istock

Von Irene Rapp

Julian interessiert sich für Autos und das Weltall. Und seit einigen Wochen für die große weite Welt. Jeden Tag will der Vierjährige von der Mama wissen, wie die unterschiedlichen Länder auf dem Globus heißen. Seine Mutter, das ist eine Arbeitskollegin von mir: eine gestandene Enddreißigerin, aus dem Oberland kommend, nach ihrem Studium viel und lange in der Welt unterwegs, schließlich wieder nach Tirol zurückgekehrt.

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