Ein Punkt, der den Tirolern noch helfen kann

Handball Tirol eroberte in Graz mit einem 26:26-Remis einen womöglich wertvollen Punkt. Der Kampf um Platz fünf tobt weiter.

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Der Schein trügt – die Schwazer mit Isak Rafnsson (hinten) standen in Graz längst nicht nur Spalier.
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Graz — Im vorletzten Match des Grunddurchgangs war Sparkasse Schwaz Handball Tirol nach einer Top-Serie von zehn ungeschlagenen Pflichtspielen beim Spitzenteam in der Steiermark gefordert. Und die Tiroler legten ordentlich los, waren bis zu Minute 18 (10:7) öfters mit drei Toren vorne. Erst im Finish der ersten Halbzeit gab's einen Bruch im Spiel und zog Graz auf 14:11 davon.

Die Steherqualitäten von Sebastian Spendier, Alexander Wanitschek und Co. sind in dieser Saison aber bekannt. Und so drehten die Knappenstädter den Spieß nach 54 Minuten wieder in ein­e Führung (25:24) um. Den Vorsprung brachte man in den letzten zwei Minuten leider nicht siegbringend über die Zeit.

„Wir waren auch schon klar hinten. Ich sehe das als gewonnenen Punkt. Die Moral war wieder sehr groß", lobte Schwaz-Coach Frank Bergemann. Im Finish zeigte auch der zweite Goalie Philip Walski auf. Für die Top five muss man aufgrund der Ergebnisse am Freitag bei den Fivers trotzdem wahrscheinlich gewinnen. (lex)


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