Das bringt 2019 - Einheitliche Einlagensicherung startet

Wien (APA) - Die Ersparnisse auf den Konten von in Österreich konzessionierten Banken sind ab Jahresbeginn 2019 in einer einheitlichen Einla...

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Wien (APA) - Die Ersparnisse auf den Konten von in Österreich konzessionierten Banken sind ab Jahresbeginn 2019 in einer einheitlichen Einlagensicherung abgesichert. Ausgenommen davon sind nur die Erste Bank und Sparkassen, die eine eigene Einlagensicherung betreiben. Gesichert sind wie bisher Einlagen von natürlichen und juristischen Personen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Person und Bank.

Der von der Wirtschaftskammer (WKÖ) eingerichteten Einlagensicherung Austria (ESA) gehören neben den Raiffeisen- und Volksbanken auch die Landes-Hypothekenbanken und Aktienbanken/Bankiers an. Die Einlagensicherung gilt unabhängig von der Staatsbürgerschaft des Einlegers. Bisher hatte jeder der fünf Bankensektoren seine eigene Einlagensicherung.

Die ESA wird mit einem Fondsvolumen von rund 500 Mio. Euro an den Start gehen. Das entspricht rund 0,31 Prozent der gesicherten Einlagen von rund 160 Mrd. Euro. Bis 2024 müssten 0,8 Prozent oder 1,3 Mrd. Euro erreicht werden.

Die Einlagensicherung dient dazu, die Spareinlagen der Kunden bei Ausfall eines Institutes abzusichern. Sollte die im Fonds liegende Summe nicht ausreichen, müssten zuerst andere Institute nachschießen, und wenn das nicht ausreicht, muss der Staat einspringen.


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