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WG muss weichen: FP-Bürgerbüro in Innsbrucker Pogromhaus

Die FPÖ verteidigt das geplante Bürgerbüro in der Innsbrucker Anichstraße 5. Fünf Studenten müssen dafür ausziehen. Überdies war betreffendes Stockwerk Schauplatz des blutigen Novemberpogroms 1938.

Im ersten Stock soll das blaue Bürgerbüro einziehen, die FPÖ möchte am Haus eine Gedenktafel anbringen.
© TT

Von Marco Witting und Peter Nindler

Innsbruck –Bis Anfang Oktober sei alles bestens gewesen in der Wohngemeinschaft im ersten Stock der Anichstraße 5, sagt ein Bewohner. Zu fünft teilt man sich die 152 m² große Wohnung, zwei neue Mitglieder der WG sind erst vor Kurzem eingezogen. Doch dann flatterte ein Brief in den Postkasten. Und mit 30. April 2019 müssen die Studenten ausziehen. Die Wohnung soll ein Bür­o werden, eines der FPÖ.

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