WBV-GFW-Causa geht weiter - Rechtsmittel eingelegt

Wien (APA) - Die Causa um den vor einigen Jahren erfolgten Verkauf von knapp 3.000 Wohnungen der gemeinnützigen Wiener Wohnbauvereinigung WB...

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Wien (APA) - Die Causa um den vor einigen Jahren erfolgten Verkauf von knapp 3.000 Wohnungen der gemeinnützigen Wiener Wohnbauvereinigung WBV-GFW (früher WBV-GÖD) geht weiter: Der jetzige Eigentümer Christian Hosp habe gegen die jüngste Entscheidung Rechtsmittel eingelegt, der Fall liege nun beim Wiener Landesverwaltungsgericht, heißt es aus informierten Kreisen zur APA.

Hosp hatte den Träger mit seinen knapp 3.000 Sozialwohnungen 2015 erworben - und zwar über die Schweizer Keystone Holding SA, von der die Anteile 2017 an die Christian Hosp Beteiligungs GmbH weitergewandert sind.

Die Wiener Landesregierung hatte dem umstrittenen Deal nachträglich die Zustimmung verweigert, wie Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal (SPÖ) im September mitteilte. Damit wurden die Anteilsübertragungen gewissermaßen für nichtig erklärt.

Die WBV-GFW - ursprünglich gemeinnütziger Bauträger der Beamten-Gewerkschaft - wurde beauftragt, binnen einer Frist von drei Monaten beim zuständigen Firmenbuch zu veranlassen, dass die eingetragenen Gesellschafter wieder mit dem Stand vor dem 31. Dezember 2008 ausgewiesen werden. Umzusetzen sei die einstimmig gefallene Entscheidung binnen einer Frist von drei Monaten ab Rechtskraft. Diese Rechtskraft ist aber nun - wegen der Beschwerde - nicht eingetreten.

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