Deutsche Unternehmen setzen auf Zuwanderung - Umfrage

Berlin (APA/dpa) - Eine stärkere Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Nicht-EU-Ausland würde Unternehmen in Deutschland nach eigener Aussa...

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Berlin (APA/dpa) - Eine stärkere Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Nicht-EU-Ausland würde Unternehmen in Deutschland nach eigener Aussage bei der Bewältigung des Fachkräftemangels helfen.

Nach einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) ist deutlich mehr als die Hälfte der befragten Firmen grundsätzlich offen dafür, Fachkräfte aus dem Nicht-EU-Ausland einzustellen.

Rund zwei Drittel der Unternehmen, die derzeit offene Stellen längerfristig nicht besetzen können, sehen in der Einstellung von Fachkräften aus Nicht-EU-Staaten eine Option, um auf Engpässe zu reagieren. Das geht aus einer Sonderauswertung der aktuellen Konjunkturumfrage der Interessenvertretung von Industrie und Handel in Deutschland hervor.

Als hilfreich für eine Einstellung bewerten die Firmen demnach in erster Linie bessere Sprachkenntnisse der Bewerber. Zudem wünschen sich die Firmen besonders häufig ein einfacheres Verwaltungsverfahren für die Zuwanderung und eine bessere Unterstützung in diesem oftmals komplexen Prozess.

Die Regierung in Berlin will an diesem Mittwoch einen Gesetzentwurf beschließen, mit dem mehr ausländische Fachkräfte nach Deutschland gelockt werden sollen. CDU/CSU und SPD hatten sich nach langem Ringen am Dienstag darauf geeinigt, die Hürden für qualifizierte Arbeitnehmer aus Nicht-EU-Staaten zu senken.


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