Kematen beschließt Sparbudget

Die Gemeinde senkt im kommenden Jahr den Schuldenstand, große Sprünge sind deshalb im Budget nicht drinnen.

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In der Gemeinde Kematen sollte der Schuldenstand mit Ende des Jahres 2019 auf 11 Millionen Euro sinken.
© Paumgartten

Von Denise Daum

Kematen –Der Weihnachtsfrieden wurde bei der vergangenen Gemeinderatssitzung in Kematen nicht gestört – das war in der Vergangenheit oftmals ganz anders. Am Dienstagabend fielen die Beschlüsse aber großteils einstimmig – sogar das Budget brachte Bürgermeister Rudolf Häusler (ÖVP) ohne Gegenstimme durch. Das dürfte daran liegen, dass die Opposition bereits im Vorfeld eingeladen wurde, mitzuarbeiten. Viel Spielraum zum Mitgestalten blieb aber nicht, immerhin muss Kematen aufgrund des Schuldenstandes sparen. „Wir haben in den vergangenen Jahren viel investiert und umgesetzt, nun müssen wir den Gürtel enger schnallen“, erklärte Häusler.

Das Budget für 2019 sieht im ordentlichen Haushalt 10,8 Millionen Euro und im außerordentlichen 1,3 Millionen Euro vor. Der Löwenanteil bei den einmaligen Ausgaben im kommenden Jahr fällt mit 900.000 Euro der Wasserversorgung zu, mit 500.000 schlägt die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeugs zu Buche. Bei den laufenden Kosten sticht die Kinderbetreuung mit 719.000 Euro hervor. Der Schuldenstand sollte mit Ende des Jahres 2019 dann bei 11 Millionen Euro liegen.

Manfred Jordan (Gemeinsam Unabhängig für Kematen) sieht die Gemeinde finanziell in ruhigeren Gewässern. „Der Sturm ist aber noch nicht vorbei. Wichtig ist weiterhin die Devise: Notwendiges vor Wünschenswertem.“ Die Opposition habe deshalb auch keine Extrawünsche beim Budget eingebracht, sagte Jordan.


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