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Die EU einigte sich auf ein Verbot von Einweg-Plastik...

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Die EU einigte sich auf ein Verbot von Einweg-Plastik

Brüssel - Die EU will den Anteil von Plastik im Müll verringern. Darauf haben sich die Mitglieds-Länder der EU und das Europa-Parlament geeinigt. Dafür will die EU vor allem Einweg-Plastik verringern. Einweg-Plastik sind Dinge aus Plastik, die man nur einmal verwendet und dann wegwirft. Viele Einweg-Artikel sollen in Zukunft nicht mehr aus Plastik hergestellt werden. Dazu gehören zum Beispiel Watte-Stäbchen, Teller, Bestecke, Stroh-Halme und Luftballon-Stäbe.

Erklärung: Europa-Parlament

Im Europa-Parlament sitzen Abgeordnete aus allen Ländern der EU. Sie halten politische Reden und entscheiden mit über die Politik in Europa. Gewählt werden die Abgeordneten bei der Europa-Wahl. Dabei können alle wahlberechtigten Bürger in der EU abstimmen.

Die EU will viele Dinge aus Plastik verbieten

Brüssel - Die EU will, dass es bald weniger Plastik-Müll gibt. Deshalb will die EU Einweg-Plastik verbieten. Einweg-Plastik sind bestimmte Dinge aus Plastik. Man verwendet sie nur einmal und wirft sie dann weg. Das sind zum Beispiel Watte-Stäbchen, Teller, Messer, Gabeln und Löffel oder Stroh-Halme und Luftballon-Stäbe. Diese Dinge sollen in Zukunft nicht mehr aus Plastik sein dürfen.

Kickl will kein Asyl für Flüchtlinge, die mit Schleppern kommen

Wien - Innenminister Herbert Kickl von der Partei FPÖ will manchen Flüchtlingen automatisch kein Asyl gewähren. Wer mit Hilfe von Schleppern nach Europa kommt, soll in Zukunft kein Asyl in Österreich bekommen. Dafür sollen auch Gesetze geändert werden. Kickl findet es nicht gerecht, dass Flüchtlinge mehr Chancen auf Asyl haben, wenn sie Schlepper bezahlen können. Das findet auch Bundeskanzler Sebastian Kurz von der Partei ÖVP. „Es sind nicht die Ärmsten, die fliehen, sondern die, die sich Schlepper leisten können“, sagte Kurz.

Erklärung: Asyl

Viele Menschen flüchten aus ihrem Land in andere Länder. Sie hoffen, dass sie dort einen sicheren Ort zum Leben finden. Wenn das Land ihnen erlaubt, zu bleiben, dann erhalten sie Asyl. Menschen, die um Asyl ansuchen, nennt man Asyl-Werber. Wenn sie kein Asyl bekommen, müssen sie das Land wieder verlassen. Es dauert oft sehr lange, bis entschieden wird, ob jemand Asyl bekommt.

Erklärung: Schlepper

Schlepper sind Menschen, die Flüchtlinge heimlich in ein anderes Land schmuggeln. Das ist aber verboten und meistens sehr gefährlich. Die Flüchtlinge müssen den Schleppern viel Geld bezahlen.

Manche Flüchtlinge sollen in Österreich kein Asyl bekommen

Wien - Manche Flüchtlinge sollen in Österreich automatisch kein Asyl bekommen. Nämlich Flüchtlinge, die mit Schleppern nach Europa kommen. Das sagt der Innenminister Herbert Kickl. Er findet es ungerecht, dass manche Flüchtlinge viel Geld haben und Schlepper bezahlen können. Auch der Bundeskanzler Sebastian Kurz findet das ungerecht. Er sagt: Es flüchten nicht die ärmsten Menschen, sondern Menschen mit genug Geld für die Schlepper.

Erklärung: Asyl

Viele Menschen flüchten aus ihrem Land in ein anderes Land. Wenn sie dort bleiben dürfen, dann bekommen sie Asyl.

Erklärung: Schlepper

Schlepper sind Menschen, die Flüchtlinge heimlich in ein anderes Land bringen. Das ist aber verboten und oft gefährlich. Die Flüchtlinge müssen den Schleppern viel Geld bezahlen.

Es gibt heuer kaum Chancen auf weiße Weihnachten

Wien - Weiße Weihnachten mit viel Schnee wird es heuer in Österreich kaum geben. Es wird in den nächsten Tagen nämlich wieder wärmer. Am 24. Dezember soll es Temperaturen über 0 Grad geben. Das sagen die Meteorologen. Deshalb wird auch der schon gefallene Schnee wieder schmelzen. Im Gebirge sind die Chancen auf weiße Weihnachten größer. Dort gibt es schon so viel Schnee, dass er auch die höheren Temperaturen überstehen kann.

Es gibt heuer wahrscheinlich keine weiße Weihnachten

Wien - Weiße Weihnachten heißt, dass es zu Weihnachten viel Schnee gibt. Heuer gibt es in Österreich aber wahrscheinlich keine weiße Weihnachten. Denn in den nächsten Tagen wird es überall in Österreich wärmer. Am 24. Dezember wird es über 0 Grad haben. Deshalb wird der Schnee schmelzen, der schon da ist, sagen die Meteorologen. Nur in den Bergen kann es weiße Weihnachten geben. Dort liegt schon so viel Schnee, dass er nicht ganz schmelzen wird.

Was die Österreicher vom Neuen Jahr erwarten

Wien - Die Österreicher erwarten sich im Neuen Jahr unterschiedliche Dinge. Das hat eine Umfrage ergeben. Bei Wirtschaft und Sicherheit sind die Österreicher optimistisch. Das heißt, sie glauben, dass die Wirtschaft gut läuft und Österreich ein sicheres Land bleibt. Auch bei der Ausbildung sind die Österreicher optimistisch. Bei Umwelt-Verschmutzung, Pensionen und Sozial-Leistungen sind die Österreicher pessimistisch. Das heißt, sie glauben, dass es in diesen Bereichen schlechter wird.

Das erwarten die Österreicher im Neuen Jahr

Wien - Im Neuen Jahr erwarten die Österreicher gute und schlechte Dinge. Das hat eine Umfrage ergeben. Die Österreicher erwarten, dass die Wirtschaft gut läuft und dass Österreich ein sicheres Land bleibt. Die Österreicher glauben aber auch, dass manche Dinge schlechter werden. Zum Beispiel die Umwelt-Verschmutzung, die Pensionen und die Sozial-Leistungen.

+++ Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito. +++


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