Europas Leitbörsen klar schwächer im Frühhandel

Frankfurt am Main (APA) - Der Zinsentscheid in den USA zieht am Donnerstag den nächsten Kursrutsch bei den europäischen Leitbörsen nach sich...

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Frankfurt am Main (APA) - Der Zinsentscheid in den USA zieht am Donnerstag den nächsten Kursrutsch bei den europäischen Leitbörsen nach sich. Der Euro-Stoxx-50 stand gegen 10.15 Uhr mit minus 1,24 Prozent oder 37,94 Punkte bei 3.013,44 Einheiten. Der DAX in Frankfurt fiel 1,08 Prozent oder 116,28 Zähler auf 10.649,93 Punkte. In London zeigte sich der FTSE-100 mit minus 1,03 Prozent oder 69,53 Einheiten auf 6.696,41 Punkte.

Zuvor war der weltweite Ausverkauf in den USA und Asien weiter gegangen. Als Anlass galt, dass viele Investoren angesichts der zuletzt schwächeren Konjunktur auf eine noch vorsichtigere US-Notenbank gesetzt hatten - und damit nun auf dem falschen Fuß erwischt wurden.

Konjunkturdaten rückten in den Hintergrund. So haben sich die Schweizer Exporte im November 2018 noch weiter erhöht und damit zum zweiten Mal in Folge einen monatlichen Höchstwert erreicht.

Die Notenbank Schwedens hat ihren Leitzins erstmals seit sieben Jahren angehoben. Der Leitzins steigt um 0,25 Punkte auf minus 0,25 Prozent. Fachleute hatten mehrheitlich einen solchen Schritt zu einem späteren Zeitpunkt erwartet.

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Am Nachmittag wird aus den USA mit dem Philadelphia-Fed-Index ein Frühindikator erwartet.

Bei den Einzelwerten gab es nur wenige Gewinner. Im Euro-Stoxx-50 präsentierten sich nur die Aktien von LVMH mit einem kleinem Plus von 0,14 Prozent im Plus.

Unterdessen sackten die Papiere von Societe Generale um 1,8 Prozent ab. Die französische Großbank zieht sich auch aus Serbien zurück. Der Verkauf der dortigen Tochter an die ungarische OTP Bank werde das Ergebnis im vierten Quartal mit 108 Mio. Euro belasten.

~ ISIN EU0009658145 ~ APA152 2018-12-20/10:37


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